Matt Roehr

Freundinnen und Freunde,

den wenigsten unter euch wird entgangen sein, dass meine Webseite ab sofort in neuem Glanz erstrahlt. Ich werde hier ständig und stetig, zusammen mit meinem Team, an der Erweiterung von gonzomusic.com und dem englischsprachigen Equivalent gonzoblues.com, arbeiten.

Ebenfalls wird euch nicht entgangen sein, dass ich vor geraumer Zeit meine Facebook Seite habe deaktivieren lassen. Ich will hier gar nicht zu sehr ins Detail gehen, über das wieso und warum. Vielleicht nur soviel: Ich finde es spannender, meine künstlerische Freiheit nicht von Likes, Kommentaren und den “Ewiggestrigen” im Netz abhängig zu machen. Ferner gehe ich nicht mit dem “Datenschutz” auf diesem sozialen Netzwerk konform und habe mich deshalb dazu entschlossen, die Seite zu schließen. Aber, ich habe ein neues Spielzeug für mich und euch (wieder-)entdeckt: Twitter (ich weiß, auch hier ist nicht alles Gold was glänzt;-) Das macht mir Spaß, ist, wie ich finde, persönlicher und extrem informativ. Hier könnt ihr mir auf Twitter folgen: MATTGONZOROEHR

Der “Memento-Moment”: Die Onkelz haben in den letzten vier Jahren so viel Platz und Zeit eingenommen, wie die letzten 25 Jahre vor ihrer Trennung nicht mehr, und ich genieße jede Sekunde davon. Es ist die Erfüllung eines Traums, dessen Echtheit immer wieder kurz angezweifelt werden muss. Speziell an Wochenenden, wie dem vergangenen, das seit Ende Juni hinter uns liegt. Das „Matapaloz“ Festival war unbestritten ein absolutes Highlight. Was haben wir uns auf dieses verdammte Festival gefreut. Wie kleine Kinder, denen man den größten Herzenswunsch erfüllt! Überhaupt, 2017, du warst extrem gut zu uns. Südamerika war ebenfalls so ein sensationelles Ding; so kurz vor dem eigentlichen Glanzlicht des noch jungen Jahres. Schon vor vielen Jahren war es mir ein Herzensbedürfnis, das Wagnis, mit den Onkelz über den großen Teich zu segeln, einzugehen und zu gucken, ob wir dort Land sehen können. Dass uns eine wilde Herde junger und nicht satt zu bekommender Onkelz-Fans nach Sao Paulo und / oder Buenos Aires gefolgt ist, hat dem ganzen die Krone aufgesetzt. Und, das möchte ich keinesfalls unerwähnt lassen: Wie nett wurden wir dort empfangen, bitte? Ich war ja die Herzlichkeit der Menschen dort, bedingt durch mein Leben vor einigen Jahren in Uruguay, gewohnt, aber dass UNS die Presse so gut vorbereitet und unvorbelastet willkommen heißt, hat mich echt umgehauen. Hallo Deutschland: So hätte es gehen können! Vom ungeheuer intensiven letzten Jahr brauche ich gar nicht erst anzufangen. Jeder, der 2016 nicht unter einem Stein gewohnt hat, wird mitbekommen haben, welch ein Ausnahmejahr das für die Onkelz gewesen ist.

Gonzo