Zuflucht vor dem Sturm 2013

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Er braucht keine Beweise, denn er ist der Beweis.

Das zweite deutschsprachige Album ist er Beweis dafür, dass deutschsprachige Rockmusik fern von blutleerer, belangloser und auf Massentauglichkeit getrimmter Allgemeinunterhaltung ist, die Fans erreicht und wie ein Pfeil sowohl Seele, Herz als auch Gewissen treffen kann. Als Gitarrist und Co-Songwriter der Böhsen Onkelz, aber auch als Solokünstler mit grandiosen Musikern an seiner Seite, gehört Matt Gonzo Roehr mit Sicherheit zur Liga der Größten in der deutschen Musiklandschaft.

Und obwohl viel einfachere Optionen wie auf einem silbernen Teller vor ihm liegen, disqualifiziert er mit seiner offenen, direkten und ungemein ehrlichen Art und Weise gleich sämtliche Spieler am runden Tisch der Lügner und Speichellecker.

Sein neues Album ist ein grandioses Werk zwischen Vergangenem, Gegenwart und Zukunft strotz nur so von Energie und Ideen.

Es beinhaltet gleich mehrere Schmuckstücke: Zwischen Balladen, Up Tempo Nummern, teils bluesigen aber auch rotzigen Gassenhauern, finden hier vor allem sehr durchdachte, provokante, visionsgebende und emotionale Nummern ihren stolzen Thron.

Kein Wunder also, dass sich das ganze Produktionsteam rund um Gonzo hier über eine Sache einiger denn je waren: Die Songs sind ein Brett und das Album ebenfalls. Fett produziert, mit viel Herzblut arrangiert bis ins allerletzte Detail, wurde hier nichts dem Zufall überlassen.

Alle Nummern bieten den obligatorischen Biss, die Energie und genau die volle Ladung Geradlinigkeit, die ein gutes Rockalbum braucht. Matt Gonzo Roehr aus einem Guss.

Ohne Klischee, ohne diesen verdammten „Ich muss das Rad neu erfinden“- Schwachsinn und mit genau diesem selbstbewussten Charakter, den man wohl Eigenständigkeit nennt. Dass hier die unverkennbare Gewürzmischung stimmt, zeigen sowohl die sensationellen Rezensionen als auch ein höchst motivierter Künstler, der seine Erfahrung als weltoffener und viel gereister Musiker mit jeder Note einfliessen lässt.

Das Album erreichte Platz 10 der Album Charts in Deutschland.

  • Matt Roehr – Guitars, Bass, Vocals
  • Ferdy Doernberg – Keyboards, Piano, Guitar, Horns, Lap Steel
  • Mike Mandel – Bass
  • Michael Ehré – Drums (Album)
  • Alex Wenn – Drums (Live)